Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, wie auch der Sozialhilfe sind heilpädagogische Leistungen gesetzlich definiert und werden über die Jugend- und Sozialbehörden refinanziert.

Die Leistungserbringung entsteht in einem „sozialrechtlichen Dreiecksverhältnis“ von Kindern/Eltern, den praktizierenden Heilpädagogen und den betreffenden Sozialleistungsträgern (Kinder- Jugend und Sozialhilfebehörden).

Das Leistungserbringungsrecht bildet die rechtliche Grundlage der vertraglichen Regelungen zwischen Sozialleistungsträgern und den gemeinnützigen oder privaten Trägern (z.B. edukativa – Heilpädagogisches Zentrum Karlsruhe), die Leistungen ausführen. Dabei werden (z. B. von edukativa) Leistungsansprüche von Berechtigten gegenüber den Sozialleistungsträgern erfüllt. Es entsteht ein sogenanntes Sozialrechliches Dreiecksverhältnis.

de.wikipedia.org/wiki/Leistungserbringungsrecht

Für die Genehmigung einer heilpädagogischen Maßnahme stellen Sie einen Antrag bei der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe oder beim Landkreis Karlsruhe (Landratsamt - Amt für Versorgung und Rehabilitation).

Eine ärztliche Stellungnahme bzw. Empfehlung über Notwendigkeit und Eignung der heilpädagogischen Maßnahme von einem Kinder- und Jugendarzt ist dringend erforderlich. Adressen von Ärzten, an die Sie sich wenden können, erhalten Sie jederzeit auf Anfrage in unserem Zentrum.

Die Grundlage für die Genehmigung der Maßnahme findet sich im Gesetz und ist nicht einkommens- oder vermögensabhängig!

Wir sind Ihnen bei den Antragsformalitäten gerne behilflich.

Eine Privatfinanzierung ist ebenfalls möglich.